Heute aus der Reihe: Touristen fotografieren Touristen
Dienstag, 11. Januar 2011 13:03
Thema: Neuseeland, Reise | Kommentare (0)
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Sonntag, 26. Dezember 2010 20:13
Thema: Neuseeland, Reise, Shorts | Kommentare (0)
Donnerstag, 23. Dezember 2010 9:29
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Dienstag, 14. Dezember 2010 22:40
Es gibt in Neuseeland eigentlich nur einen richtigen Weg zu reisen, nämlich mit einem Campervan. Klar, man kann sich so einen weißen Riesen rauslassen, bei dem der Weichspülgang inklusive ist.
Nein, mit Campervan meine ich (im Idealfall) einen alten Transporter, der von mehr oder weniger kundiger Hand zum Ferienmobil umfunktioniert wurde. Einen Vertreter dieser Spezies, darf ich seit fast einem Jahr mein Eigen nennen. Er hört auf den Namen “Carre Vanderson”.
“Carre Vanderson” ist eigentlich – auch wenn sein Name eher auf nordisches Blut hinweist – Japaner. Sein mächtig chromblitzender Grill und die Doppelscheinwerfer zeugen von einer Zeit, in der noch aus dem Vollen geschöpft werden durfte. Hier fallen nicht schon beim ersten schiefen Blick die irreführenden Plastikblenden ab.
Mit seinen 23 Jahren ist er ein alter Hase im Gewerbe und natürlich haben sich diese Erfahrungen an der einen oder anderen Stelle tief in seine Blechhaut eingegraben. Stolz trägt er seine Narben durchs Land, wie auch seine Tatoos.
Aber Herr Vanderson begeistert nicht nur durch seine äußere Erscheinung. Nein, er möchte auch mit inneren Qualitäten punkten: beispielsweise mit einem Soundsystem, das seinen Namen verdient. Hier dringt man in Klangwelten vor, die man nicht einmal ansatzweise erahnen konnte (und wollte). Verführerisch wirkt da der dezent in die Küche integrierte Tieftöner, minimalistisch garniert mit den exzentrischen – da mobilen – Satelliten-Hochtönern. Und wer glaubt Retro ist out, sollte sich das fetzige Casetten-Deck reinziehen, das das Herz der Anlage darstellt. Da rockert jede Fetz!
Hightech bietet nicht nur das Soundsystem. Auch für die Überwachung der wichtigsten Funktionen haben sich die Ingenieure etwas Feines ausgedacht: ein multifunktionales Mäusekino. Offensichtlich inspiriert von den zeitgenössischen Sendungen wie “Zurück in die Zukunft” und “Knight Rider” wurden die Instrumente in (auch heute noch) futuristische, digitale Formen gegossen. Und manchmal, aber nur manchmal tut er es seinem Vetter K.I.T. gleich und fängt zu sprechen an (so ab 105 km/h).
Nicht unerwähnt sollte auch die massive Küchenarchitektur bleiben. Echtes Marmorimitat ziert die Oberfläche. Bei so viel Luxus, wird jede kulinarische Zubereitung eine Darbietung auf höchstem Niveau. Aber auch kleine Überraschungen hält Carre Vanderson bereit: für heitere Abende sorgt das allseits beliebte Gesellschaftsspiel “Looping Louie”. Einmal ausgepackt bleibt garantiert kein Auge trocken (sicher auch keine Kehle). Einzig die Bar sollte zwischendurch auf ausreichend Inhalt überprüft werden.
Wer es extravagant mag, begibt sich einfach auf eine ungeteerte Straße. Dann präsentiert Carre seine wohl außergewöhnlichste Qualität: wie aus dem Nichts zaubert er einen Sandsturm in das Innere der Kabine. Um die Schönheit und Anmut dieses Schauspiel zu beschreiben, reichen uns bekannte Worte kaum aus. Das Beseitigen der Kollateralschäden gibt einem die Gelegenheit, endlich mal wieder über die Freuden des Campens zu sinnieren.
Dabei sollte man sich dann auch einmal fragen, warum man beim Reisen durch Neuseeland sich wie bei einer Tour durch den Bayerischen Wald vorkommt. Ständig läuft einem ein Preuß (oder Württemberger) über den Weg. Auch wenn Carre’s Hülle japanischen Ursprungs ist, sein Herz schlägt Bayerisch. Rücken ihm zu viele davon zu nahe ans Blech, zeigt er Flagge und der Preuße sucht das Weite. Alle anderen finden Bayern eh geil.
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Mittwoch, 8. Dezember 2010 11:27
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Donnerstag, 11. November 2010 14:29
Vor lauter Arbeit hat mir in letzter Zeit, Lust und berichtenswerte Erlebnisse gefehlt, hier ständig Geschichten zu dichten. Da ich nun aber wieder auf Reisen bin, gibt’s ab jetzt wieder mehr oder weniger regelmäßig was auf die Augen.
Seit einer Woche bin ich wieder ohne festen Wohnsitz (und das kann man durchaus wörtlich nehmen). Ich werde damit anfangen, kurz zusammenzufassen, was die letzten 9 Monate so alles passiert ist. Und das natürlich wie immer, völlig wertfrei und ohne jegliche Überspitzung. Los geht’s:
Februar 2010 – Tsunami-Übung
Gleich am Anfang als ich hier angekommen bin, gab’s eine Tsunami-Warnung, wegen des Erdbebens in Chile. Die Riesenwelle hat sich auf die lange Reise vom südamerikanischen Kontinent gemacht, um an der neuseeländischen Ostküste mit der Wucht eines Wattebäuschchens aufzuschlagen (“Ui schau, ein Baby-Tsunami. Wie süüüß!”). Die Welle der Aufregung, die durchs Land ging, war zerstörerisch.
März 2010 – Besuch von daheim
Meine Schwester ist zu Besuch. Rein ins Auto und raus auf’s Land. Dass Auckland nicht Neuseeland ist, lässt sich auf der 2-wöchigen Tour zum ersten mal erahnen. Auf dieser Tour begegnet uns zum ersten mal auch das “Jafa-Gesicht”, das allen Auckländern bekannt sein dürfte. Dazu aber mehr in einem der nächsten Artikel…
Carre (mein Camper Van) ist auf der gesamten ersten Tour nur ein einziges mal ungewollt stehengeblieben und dabei beinahe abgeraucht. 5 Minuten später hat er offenbar zu Ende geraucht und mit viel Frischluft (Fenster und Schiebedach ließen sich nicht mehr schließen) ging’s dann weiter.
April 2010 – Geburtstagsfeier
Was war das ein Fest. Keine 2 Monate im Land und die Bude war voll. Gut – zugegebenermaßen habe ich 1/3 der Leute auf meiner Party nicht gekannt, aber so lernt man ja auch Menschen kennen (“just put another shrimp on the barby, mate”). Ich habe auch eine Flasche “Schnapps” geschenkt bekommen, die folgenden Spruch auf dem Etikett hatte: “His last word was Schnapps, and the angels carried him away …” Erzähl das mal einem bayrischen Stammtischbruder.
Mai 2010 – Ein Seeboot in Seenot
Mai war Tauchmonat. In Australien habe ich das Great Barrier Reef ausgiebig ertaucht und in Neuseeland sind wir ironischerweise beim Wrack-Tauchen, auf Grund gelaufen und dabei in Seenot geraten. Höhepunkt war, als sich unser Skipper in der Notboje verheddert hat und in klassischer Slapstick-Manier über Bord gegangen ist. Nicht mal “Schnapps” hat er gesagt, bevor er uns verließ …
Juni 2010 – Colenso BBDO
Für 2 Wochen war ich gebucht, am Ende waren es 5 Monate. Meine Arbeit bei Colenso BBDO hat mir neben dem Einblick in eine große Agentur und deren Abläufe, auch die neuseeländische Arbeitsauffassung näher gebracht. Entspannt und trotzdem sehr professionell, aber auch feierfreudig und selbstverliebt, wie man es von Agenturen aus anderen Ländern auch kennt. Allerdings haben die schier unglaubliche Anzahl an Preisen und Auszeichnungen – die allein in der Zeit, in der ich dort war, über Colenso ausgeschüttet wurden – ihren Teil zum offen zur Schau getragenen Selbstbewusstsein beigetragen … und vermutlich auch die Tatsache, dass Colenso den stylishsten Hausmeister von ganze Welt hat.
Juli 2010 – Winter in Neuseeland
So schön die alten viktorianischen Häuser in Neuseeland sind, so kalt sind sie auch. Keine Zentralheizung, keine Isolierung, jeden Tag Feuer machen. Da helfen nur warme Gedanken …
August 2010 – Immer noch Winter in Neuseeland
Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
September 2010 – Erbeben in Canterbury
4:35 Uhr am Morgen: ein undefinierbares Rumpeln, Ächzen und Krachen ist zu vernehmen. Tassen und Kochtöpfe beginnen zu klappern, ringsum beginnt alles zu vibrieren. Balken, Dachziegel, ganze Mauerteile fliegen durch die Gegend, Häuser stürzen ein wie Kartenhäuser. Die Sonne verfinstert sich und am Himmel wird ein unbekanntes Objekt von fantastischen Ausmaßen erkennbar … ach nee, das war ja “Independence Day”…
In Canterbury und Christchurch war dann noch das Erdbeben. Aber die Kiwis haben einfach ein paar Witze gerissen und wieder aufbauen angefangen. So einfach geht das.
Oktober 2010 – Abschied aus Auckland
Mein letzter Monat hier in Auckland und der Abschied nähert sich unaufhaltsam. Abschied aus der Agentur, Abschied von meinen Freunden, Abschied von meiner Mitbewohnerin und danach Abschied vom Alkohol. Abschied feiern kann ganz schön auf die Leber gehen.
Hier noch ein kleines Potpourri an Eindrücken von den letzten Monaten hier in Neuseeland:
http://www.suitcasestories.de/bilder/38_new_zealand_left_overs
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Dienstag, 19. Oktober 2010 14:32
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Donnerstag, 14. Oktober 2010 10:27
Hey Alder, hab’sch kongrete Fierma gekründet. Vol krass, Alder! Weisch, machen wir die hardes bisnizz, äscht! So mit Zeusch und Dinge und Biatsches und so.
Gefunden auf Ponsonby Road (Auckland, NZ)
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Mittwoch, 13. Oktober 2010 12:53
Dieses Bild wird dem ein oder anderen ein Tränchen ins Auge drücken: 1 Liter Diesel für weniger als 1 Euro.
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Montag, 11. Oktober 2010 17:10
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