Beiträge vom Februar, 2011

Die südlichste Toilette der USA …

Donnerstag, 17. Februar 2011 13:40

Gefunden am South Point (The Big Island, Hawaii)

Thema: Reise, Shorts, USA | Kommentare (0) | Autor:

Rallye-Rolly.

Samstag, 12. Februar 2011 12:26

Gefunden im Pu’uhonua National Park (The Big Island, Hawaii)

Thema: Reise, Shorts, USA | Kommentare (0) | Autor:

Bula! Bula! Bullllllaaaaa!

Samstag, 12. Februar 2011 6:58

Musikalisch geht es zu auf Fiji. Das merkt man gleich bei der Ankunft. Schon am Flughafen in Nadi bekommt man eine musikalische Geschmacksprobe des Landes serviert. Die Band spielt Fiji-Folklore und genaus diese Melodien begleiten einen auf der gesamten Reise. Ob beim Essen, beim Kawa-Ritual (Kawa ist ein milchiges, alkoholisches Getränk, das aus einer Wurzel gewonnen wird und im Prinzip nach dreckigigem Wasser schmeckt), in der Kirche oder am Strand – Live-Musik ist ein ständiger Begleiter. Genauso wie das freundliche “Bula!”, das so viel bedeutet wie “Willkommen”, aber im Prinzip in allen erdenklichen Situationen eingesetzt wird. Von allen Seiten schallt es einem entgegen und besitzt seine eigene Melodik.

Freundlichkeit ist hier eine Selbstverständlichkeit. Im Gegensatz zu Südostasien, versuchen die Menschen einen nicht ständig über den Tisch zu ziehen, sondern freuen sich aufrichtig, dass man hier ist, und sich für ihr Land interessiert. Wie könnte man auch nicht: Fiji kommt der Bedeutung des Wortes “Paradies” ausgesprochen nahe. Sich viel Sonne (trotz Regenzeit) auf die Haut brennen lassen, an traumhaften Stränden liegen, in der Hängematte unter Palmen lungernd, Cocktails aus Kokosnüssen schlürfen, wunderschöne Korallen-Reefs beschnorcheln oder wahlweise ertauchen und sich anschließend mit leckerem Essen den Bauch vollstopfen – es bleiben kaum Wünsche offen. Man kann so richtig schön die Seele baumeln lassen … soweit die Theorie.

Man kann sich aber auch der anderen Seite (der Macht) hingeben. Beach-Volleyball mit den Einheimischen beispielsweise. Da wird man schnell als Touri zur Schießbudenfiguren degradiert. Lässt man sich ausnahmsweise nicht von einem Einheimischen abschießen, kann man sich sich auch alternativ einfach die Zehen brechen. Oder man geht in eine der wunderschönen Höhlen, die mit Meereswasser gefüllt, eine ideale Vorraussetzung für’s Klettern bieten. Ziel der ganzen Anstrengung ist der anschließende Sprung ins Wasser, der den Adrenalienspiegel hochschnellen lässt. Man sollte allerdings immer schön die Reihenfolge einhalten: Erst hochklettern, dann abspringen und nicht bereits beim Hochklettern den Weg nach unten wieder antreten. Dabei kann es nämlich passieren, dass man die ein oder andere Extremität an der Wand hängen lässt. Hätte einem ja auch einer sagen können oder?

Wenn man sich dann vor lauter Verletzungen und (Freizeit-)Stress nicht mehr bewegen kann oder will, wendet man sich am besten wieder der freundlicheren Seite Fijis zu. Krabben-Rennen zum Beispiel. Oder Wedding-Watching. Oder CHEERS (also “Chess with Beers”).

Cheers wurde zu einer Art Obsession von mir und meinem Namenskollegen Toby, mit dem ich für ein paar Tage zusammen unterwegs war (allein schon des Namens wegen). Und auch die restlichen Reisenende hatten ihren Spaß uns bei unser täglichen Gehinrakrobatik zuzusehen. Wobei ich eher glaube, dass sie vor allem Spaß daran hatten, immer dann, wenn wir völlig in unser Spiel versunken waren, einfach mal “Toby” hineinzurufen, um dabei zwei völlig verwirrte Köpfe herumschnellen zu sehen.

Bilder von Fiji gibt’s hier:
http://www.suitcasestories.de/bilder/41_fiji_yasawas

Thema: Fiji, Reise | Kommentare (0) | Autor: